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Im heurigen Jahr gibt es eine tolle Gelegenheit, einen Besuch in Korea, dem Mutterland des Taekwondo, mit einer einzigartigen Kampfsport-Veranstaltung zu verbinden.
Vom 28. August bis 4. September finden heuer erstmals die SportAccord Combat Games in Beijing statt. SportAccord ist der neue Name für die altbekannte GAISF, den Weltverband aller Sportverbände.
Die SportAccord Combat Games werden die besten Kampfsportler aus 13 verschiedenen Stilrichtungen nach Beijing bringen, natürlich ist auch Taekwondo dabei. Insgesamt 32 Damen und 32 Herren werden von der WTF entsprechend der neuen WTF-Rangliste dazu eingeladen. Das verspricht hochkarätige Wettkämpfe. Darüber hinaus wird es herausragende Demonstrationen und Vorführungen geben und auch für ein entsprechendes kulturelles Rahmenprogramm wird gesorgt.
Neben Taekwondo werden sich die folgenden Kampfsportarten präsentieren:
- Aikido
- Boxen
- Judo
- Ju-Jitsu
- Karate
- Kendo
- Kickboxen
- Muay Thai
- Sambo
- Sumo
- und natürlich Wushu
Die Wettbewerbe werden in denselben Stadien ausgetragen, die auch bei den Olympischen Spielen 2008 in Beijing benutzt wurden – Taekwondo ist mit Judo, Karate, Kendo und Ju-Jitsu sogar in der gleichen Halle.
Wir planen also einen Korea-Aufenthalt mit einem Besuch der 2010 Combat Games in Beijing zu verbinden. Außerdem wollen wir den weltberühmten Shaolin Tempel in der Provinz Henan besuchen! Die vorläufige Reiseplanung sieht so aus:
26. August – 31. August Korea: Seoul, Jeonju, Muju, Kyongju
31. August – 3. September China: Beijing
3. September - 7. September China: Shaolin-Tempel
In Korea besuchen wir natürlich das Kukkiwon und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Seoul. Außerdem ist eine Fahrt nach Jeonju, der Heimatstadt von unserem Meister Jeong und nach Muju zum im Bau befindlichen Taekwondo-Park geplant sowie ein Abstecher nach Kyongju.
In Beijing sind eine Fahrt zur chinesischen Mauer und der Besuch des Kaiserpalastes Pflicht, aber die Hauptsache sind die Combat Games mit ihren Wettkämpfen und Vorführungen.
Der Shaolin Tempel in der Provinz Henan ist weltberühmt und aus vielen Kung Fu-Filme bekannt. Trotz der vielen Besucher strahlt er noch immer eine einmalige Atmosphäre aus. Die vielen privaten Kung Fu-Schulen und Verkaufsstände im Umfeld des Tempels wurden vor einigen Jahren beseitigt und jetzt gibt es nur mehr eine staatliche Ausbildungsstätte beim Tempel, die wir auch besichtigen werden. Meister Chen Shihong hat uns die Einladung in den Tempel ermöglicht und wird auch persönlich den gesamten Chinateil der Reise leiten. Der Leiter der Tempelschule wird übrigens zusammen mit einigen Mönchen am 30. April in das Wiener Budocenter kommen, wo in einer Veranstaltung die Gründung des Europäischen Shaolin Wushu Verbandes gefeiert wird.
Die Teilnehmer an der Reise stehen bereits fest und die entsprechenden Reservierungen wurden vorgenommen. Für eventuelle Interessenten wird es in den kommenden Jahren sicher wieder eine Möglichkeit zu einer Trainings- und Besichtigungsreise nach Korea geben. 
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