{"id":943,"date":"2017-05-26T08:36:17","date_gmt":"2017-05-26T06:36:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mudokwan.at\/mudowp\/?page_id=943"},"modified":"2025-06-06T20:11:14","modified_gmt":"2025-06-06T18:11:14","slug":"korea-2005","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.mudokwan.at\/mudowp\/trainingsreisen\/korea-2005\/","title":{"rendered":"Korea 2005"},"content":{"rendered":"<div id=\"pl-943\"  class=\"panel-layout\" ><div id=\"pg-943-0\"  class=\"panel-grid panel-has-style\" ><div style=\"padding: 0px 0; \" class=\"panel-row-style panel-row-style-for-943-0\" ><div id=\"pgc-943-0-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-943-0-0-0\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"0\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t><h3 class=\"widget-title\">Korea 2005<\/h3>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<h5><span style=\"color: #ff0000;\">Reiseplanung<\/span><\/h5>\n<p>Im Jahr 2005 hatten wir die folgende Reiseplanung:<\/p>\n<p><b>17. September:\u00a0<\/b>Abflug Wien (Ankunft Seoul: 18. September)<\/p>\n<p><b>18. bis 20. September:<\/b>\u00a0zwei Tage Aufenthalt in Seoul mit Sightseeing (Kukkiwon, Kyongbok-Palast etc.)<\/p>\n<p><b>20. bis 24. September:<\/b>\u00a0Trainingsaufenthalt in Jeonju (Universit\u00e4t) mit verschiedenen Ausfl\u00fcgen in die Umgebung<\/p>\n<p><b>24. bis 29. September:<\/b>\u00a0Teilnahme am Hwarang Taekwondo Festival in Jincheon, Sightseeing<\/p>\n<p><b>30. September: <\/b>Fahrt nach Seoul, Abflug nach Wien<\/p>\n<h5>\u00a0<\/h5>\n<h5><!-- Text: [end] --><!-- CONTENT ELEMENT, uid:626\/text [end] --><!-- CONTENT ELEMENT, uid:625\/text [begin] --><span style=\"color: #ff0000;\">Reisetagebuch<\/span><\/h5>\n<p><b>11.9.2005<\/b><\/p>\n<p>Nach etwa zehn Stunden Flug (von Frankfurt nach Seoul\/Incheon) ist Dr. Mosch in Seoul angekommen. Die Hotelbuchungen wurden best\u00e4tigt, das Wetter ist sch\u00f6n aber ziemlich warm und schw\u00fcl.<\/p>\n<p>Alle Vorbereitungen f\u00fcr die Ankunft der Trainingsgruppe aus Wien wurden getroffen, guten Flug an alle, bis Sonntag!<\/p>\n<h1><!-- Text: [end] --><\/h1>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><!-- CONTENT ELEMENT, uid:625\/text [end] --><!-- CONTENT ELEMENT, uid:624\/text [begin] --><b>18.9.2005<\/b><\/p>\n<p>Heute sind alle angekommen. Nun ja \u2013 fast alle: ein Koffer (der von Mario) ist noch in Frankfurt. Morgen sollte der dann nachgeliefert werden. Inzwischen kauft Mario auf Kosten seiner Reiseversicherung Klamotten ein.<\/p>\n<p>Nachmittags waren wir in\u00a0 der Stadt, bzw. die meiste Zeit im Stau. 15 Millionen Koreaner leben in Seoul und alle wollten heute auf unserer Spur in die Stadt fahren. Klar, dass wir dann drei Stunden nach Kangnam brauchten. Zur\u00fcck ging es dann in 30 Minuten. Bis morgen ist Chuseok, die wichtigsten Feiertage in Korea \u2013 alle sind unterwegs die Gr\u00e4ber der Ahnen besuchen. Auf der Autobahn nach S\u00fcden gab es 100km Stau. Gottseidank fahren wir dort erst \u00fcbermorgen, dann sind die Feiertage vorbei.<\/p>\n<p>Morgen geht\u2019s ins Kukkiwon und in den Kyongbok Palast, am Abend dann vielleicht ins Koreahaus. Jetzt sind alle todm\u00fcde und schlafen.<\/p>\n<p><!-- Text: [end] --><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><!-- CONTENT ELEMENT, uid:624\/text [end] --><!-- CONTENT ELEMENT, uid:623\/text [begin] --><b>19.9.2005<\/b><\/p>\n<div class=\"content\">Seoul pr\u00e4sentierte sich heute ziemlich dunstig und verwaschen. Auch ein paar Regentropfen fielen am Nachmittag, da waren wir aber unter dem Dach des Kukkiwon. Wir rechneten eigentlich damit, das Kukkiwon wegen des Feiertags verlassen vorzufinden, aber gerade als wir ankamen, traf auch Prof. Dr. Lee Kyu Hyung, der Leiter des WTF Demoteams ein. Es gab eine freudige Begr\u00fc\u00dfung und wir wurden eingeladen, das Training des Demoteams aus der Ehrenloge des Kukkiwon anzusehen. Am Mittwoch fliegt das Demoteam nach Moskau und es wurde der letzte Schliff des Programmes ge\u00fcbt. Leider verletzte sich einer der Koreaner bei einer \u00dcbung und die \u00e4rztliche Kunst von Frau Dr. Mosch war gefragt. Nach fast drei Stunden Programm gab es dann noch ein Foto der ganzen Gruppe mit Gro\u00dfmeister Lee und dem WTF Demoteam, eine Ehre die unverhofft kam und umso freudiger von unseren Reisenden begr\u00fc\u00dft wurde. Durch die unerwartete Vorf\u00fchrung im Kukkiwon (auch das Taekwondo-Museum konnte besichtigt werden und schlie\u00dflich konnte man auch in einem benachbarten Sportgesch\u00e4ft sehr g\u00fcnstig einkaufen) musste leider der geplante Besuch im Kyongbok-Palast auf morgen vormittags verschoben werden. Da der Palast aber morgen geschlossen ist, versuchen wir unser Gl\u00fcck beim Changdeukgung-Palast. Anschlie\u00dfend geht\u2019s dann nach Jeonju, wo wir schon erwartet werden. Heute Abend waren wir noch im Koreahaus und dann im zentralen Vergn\u00fcgungsviertel, jetzt sind alle geschlaucht und ruhen im Hotel. Der Koffer von Mario hat\u2019s leider immer noch nicht bis Seoul geschafft, aber er wurde schon identifiziert und soll dann morgen nach Jeonju nachgeschickt werden.<!-- Text: [end] --><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><!-- CONTENT ELEMENT, uid:623\/text [end] --><!-- CONTENT ELEMENT, uid:622\/text [begin] --><b>20.9.2005<\/b><\/p>\n<div class=\"content\">Heute soll der Besuch im Changdokgeung-Palast stattfinden\u00a0und der ist auch zu. Zumindest erz\u00e4hlt uns das ein Fu\u00dfg\u00e4nger, der gerade vom geschlossenen Seitentor zur\u00fcckkommt. Wir versuchen es unverdrossen trotzdem am Haupteingang und siehe da: es gibt F\u00fchrungen alle 15 Minuten. Die F\u00fchrung erweist sich als sehr interessant und nach etwas mehr als einer Stunde sind wir wieder drau\u00dfen, Jetzt nochmal nach Kangnam in die EXCO Mall, weil Martin einen iRiver kaufen will. Den gibt\u2019s gerade im Sonderangebot und Dr. Mosch schl\u00e4gt da nat\u00fcrlich auch zu. Schnell noch etwas gegessen und wir sind schon auf dem Weg nach Jeonju. Als wir nach etwa drei Stunden ankommen werden wir schon erwartet. Wir bekommen die VIP-G\u00e4stezimmer in der Uni und eine Einladung zum Abendessen von Professor Cheong, dem Vater unseres koreanischen Trainers in Wien. Danach lernen wir die Mitglieder des dortigen Taekwondo-Demoteams kennen, die gerade f\u00fcr eine Vorf\u00fchrung am n\u00e4chsten Tag \u00fcben. Sofort werden wir eingeladen, an der Vorf\u00fchrung teilzunehmen und wir stellen aus dem Stegreif ein Miniprogramm zusammen. Gerhard und Marion machen eine Poomse und Mario zeigt einen Bruchtest. Danach geht\u2019s ins Bett. Ach ja \u2013 der Koffer von Mario ist inzwischen auch gekommen.<!-- Text: [end] --><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><!-- CONTENT ELEMENT, uid:622\/text [end] --><!-- CONTENT ELEMENT, uid:621\/text [begin] --><b>21.9.2005<\/b><\/p>\n<div class=\"content\">Nach einem offiziellen Besuch beim Uni-Direktor beginnt um 10 Uhr morgens das Er\u00f6ffnungsprogramm der Sporttage der Uni. Alle 19 Abteilungen marschieren ins Stadion ein und haben sich eine besondere Aktion oder eine Kost\u00fcmierung ausgedacht. Besonders die Forstwirtschaft beeindruckt durch Lautst\u00e4rke und milit\u00e4rische Disziplin, Die Taekwondo-Abteilung ist die gr\u00f6\u00dfte. Unser Sportler bekommen gro\u00dfen Applaus f\u00fcr ihre Vorf\u00fchrungen, obwohl nat\u00fcrlich das Demoteam mit ganz anderen akrobatischen Schwierigkeitsgraden aufwartet. In einer feierlichen Zeremonie unterzeichnen Dr. Mosch und der Pr\u00e4sident der Universit\u00e4t eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Wiener Taekwondo Verband und dem Jeonju Technical College. In Zukunft sollen die gegenseitigen Beziehungen ausgeweitet werden. \u00d6sterreichische Sportler sollen die Gelegenheit zum Training in Korea bekommen und Trainer aus Jeonju sollen in \u00d6sterreich zum Einsatz kommen. Nachmittags leitet Gro\u00dfmeister Park Jeong Yeop ein Training mit dem Schwerpunkt Kicktechniken und Hosinsul und am Abend sind wir vom Dekan in das beste koreanische Restaurant von Jeonju eingeladen, wo uns ein hervorragendes vielg\u00e4ngiges koreanisches Menu erwartet.<!-- Text: [end] --><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><!-- CONTENT ELEMENT, uid:621\/text [end] --><!-- CONTENT ELEMENT, uid:620\/text [begin] --><b>22.9.2005<\/b><\/p>\n<div class=\"content\">Nach eineinhalbst\u00fcndigem Morgentraining mit dem Assistenztrainer von Professor Park brechen wir nach Muju auf, um die St\u00e4tte des geplanten Taekwondo Parks zu besichtigen. Um 12 Uhr erwartet uns der B\u00fcrgermeister von Muju im Hotel Tirol, dem Aush\u00e4ngeschild des koreanischen Wintersportortes. Jedes Brett, jeder Nagel dieses im Tiroler Stil erbauten Luxushotels wurde aus \u00d6sterreich importiert und die koreanischen Kellnerinnen tragen Dirndln. Nach dem ausgezeichneten Mittagessen ging es zum geplanten Taekwondo-Park. Leider spielte das Wetter nicht mit (es regnete die ganze Zeit und die Berge waren im dichten Nebel verschwunden) aber zum Gl\u00fcck konnte man uns die geplanten Bauten auf Fotomontagen und Displays zeigen. Nach einem weiteren offiziellen Termin im Buero des B\u00fcrgermeisters wurden wir mit Geschenken verabschiedet und machten uns auf den R\u00fcckweg nach Jeonju.<!-- Text: [end] --><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><!-- CONTENT ELEMENT, uid:620\/text [end] --><!-- CONTENT ELEMENT, uid:619\/text [begin] --><b>23.9.2005<\/b><\/p>\n<div class=\"content\">Heute begann der Tag mit einem rasanten Morgentraining das alle Teilnehmer forderte. Die neu renovierte Trainingshalle der Uni wurde eingeweiht und es ging hei\u00df her. Danach fuhren wir ans Gelbe Meer, wo wir zu Mittag im Hotel Sun Rich Land eingeladen waren. Der Besitzer ist ein alter Freund von Dr. Mosch und alle MUDOKWAN-K\u00e4mpfer genossen das Essen und den sch\u00f6nen Ausblick vom Hotel zum Meer und \u00fcber die Berge. Dann ging\u2019s zum Naesosa, einem kleinen idyllischen Tempel, wo es sich der Oberm\u00f6nch nicht nehmen lie\u00df, mit Marion fotografiert zu werden. Ob er da dann nicht von der Meditation abgelenkt wird? Wir mussten uns beeilen, nach Jeonju zur\u00fcckzufahren, weil wir um halb sechs schon wieder zum Abendessen eingeladen waren. Das schafften wir zwar nicht, aber unsere Gastgeber vom Cheollabukdo-Taekwondo Verband warteten geduldig und es wurde noch ein netter Bulgogi-Abend. Zur\u00fcck in der Uni zeigte uns der Assistenztrainer von Dr. Park, der auch die Trainingsstunden leitet,\u00a0noch ein paar Videos vom WTF-Demoteam und Gro\u00dfmeister Lee Kyu Hyung, den wir ein paar Tage zuvor im Kukkiwon getroffen hatten. Morgen gibt\u2019s noch ein Training am Vormittag und dann fahren wir nach Jincheon.<!-- Text: [end] --><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><!-- CONTENT ELEMENT, uid:619\/text [end] --><!-- CONTENT ELEMENT, uid:618\/text [begin] --><b>24.9.2005<\/b><\/p>\n<div class=\"content\">Das letzte Training an der Uni fand heute morgen statt. Danach hatten wir ein kleines Picknick im Park vor der Halle und wir verlie\u00dfen Jeonju, nicht ohne zuvor noch Abschiedsgeschenke erhalten zu haben. Zuerst ging's zum Flughafen nach Cheongju, wo Martin zum Tauchurlaub nach Jeju ausstieg. Das Wetter hat sich jetzt endlich gebessert und es ist ein richtig sch\u00f6ner Herbsttag geworden. In den n\u00e4chsten Tagen soll das auch so bleiben. In Jincheon brachten wir erstmal die Registrierung hinter uns und dann ging\u2019s ins Quartier. Unser Team ist wieder wie vor zwei Jahren in der Jugendherberge am See untergebracht, Dr. Mosch mit Gattin blieben im Hotel in Jincheon. Am Abend gab es einen Empfang und danach die offizielle Er\u00f6ffnungsfeier vor gro\u00dfem Publikum am Fluss. Da das Stadium derzeit renoviert wird, finden die Poomse- und Bruchtest-Wettbewerbe heuer auf einer Wettkampffl\u00e4che im Freien direkt am Fluss statt. Das ganze Festgel\u00e4nde wimmelt von Zelten und Ausstellungsst\u00e4nden, wo alle m\u00f6glichen Produkte aus der Gegend angeboten werden und man kann auch verschiedene Aktivit\u00e4ten ausprobieren wie z.B. Bogenschie\u00dfen, Reiten oder Komdo (Schwertkampf).Die Er\u00f6ffnungsfeier dauerte bis sp\u00e4t in die Nacht und wie \u00fcblich gab es auch eine TV-\u00dcbertragung davon. Das Kukkiwon-Demoteam war auch mit einer Vorf\u00fchrung vertreten und wir trafen Bekannte aus Seoul wieder. Morgen beginnen die Wettk\u00e4mpfe mit den Poomse-Bewerben.<!-- Text: [end] --><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><!-- CONTENT ELEMENT, uid:618\/text [end] --><!-- CONTENT ELEMENT, uid:617\/text [begin] --><b>25.9.2005<\/b><\/p>\n<div class=\"content\">Unsere Poomse-Wettk\u00e4mpfer Gerhard und Marion kommen erst morgen dran. Der gro\u00dfe Tag von Mario ist dann am Donnerstag. Heute war deshalb ein Ruhetag und alle sahen sich vormittags die Poomse-Wettk\u00e4mpfe an, bevor sie mit der zugeteilten koreanischen F\u00fchrerin nach Cheongju zum Sightseeing fuhren. Den ganzen Tag \u00fcber gibt\u2019s was zu sehen, entweder Wettbewerbe oder Vorf\u00fchrungen. Mittags stand \u201aFische fangen\u2018 auf dem Programm. Wer glaubt, dass es sich dabei um ein Wettangeln handelt, irrt. Es wurden einfach ein Dutzend gro\u00dfe Fische von der Br\u00fccke in den Fluss geworfen, worauf sich die Zuschauer in Scharen ins Wasser st\u00fcrzten und mit der Hand Jagd auf die Fische machten. Erstaunlicherweise wurden sogar ziemlich viele wieder gefangen. Die werden wohl am Abend im Kochtopf des geschickten Jaegers landen. Unsere Leute sind heute in ein ruhigeres Zimmer gezogen. Da wo sie gestern waren spielten Chinesen die ganze Nacht Karten. Das neue Zimmer teilen sie nur mit einem ruhigen T\u00fcrken. Dr. Mosch wurde heute von der Presse interviewt \u2013 als Europ\u00e4er ist man hier Exote und Taekwondo hat in Korea nat\u00fcrlich einen anderen Stellenwert als bei uns. In Jeonju gab es \u00fcbrigens auch einen Zeitungsartikel \u00fcber unseren Besuch und die Kooperation zwischen Jeonju und Wien.<!-- Text: [end] --><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><!-- CONTENT ELEMENT, uid:617\/text [end] --><!-- CONTENT ELEMENT, uid:616\/text [begin] --><b>26.9.2005<\/b><\/p>\n<div class=\"content\">Marion und Gerhard haben sich wacker geschlagen. Beide sind ihre Poomse fehlerfrei gelaufen und sind daf\u00fcr mit einer Medaille und einer Anerkennungsurkunde belohnt worden. Obwohl der Gro\u00dfteil der Teilnehmer aus Dantr\u00e4gern besteht, die nat\u00fcrlich h\u00f6here Formen laufen, waren auch ausl\u00e4ndische Anf\u00e4nger am Start. Besonders interessant waren die Gruppen-Vorf\u00fchrungen, aus der Mongolei war ein\u00a0sehr gutes Team mit Taekwondo-Aerobic vertreten,\u00a0aber auch von den Philippinen kamen Gruppen mit\u00a0bemerkenswerten Vorf\u00fchrungen. Die Bruchtests (Handkante und Faust) wurden auf genormte Plastikbretter durchgef\u00fchrt, die eigentlich nicht so schwer zu zerbrechen sind, aber sehr rutschig. Bei mehr als zehn Brettern muss man schon sehr genau treffen, um nicht seitw\u00e4rts abzugleiten. Zu Mittag waren wir in einer Pizzeria, abends gab\u2019s noch ein Extratraining f\u00fcr Mario, der \u00fcbermorgen dran ist. Morgen haben wir einen geruhsamen Tag, den wir wohl in der Halle bei den ersten Wettk\u00e4mpfen verbringen werden\u2026<!-- Text: [end] --><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><!-- CONTENT ELEMENT, uid:616\/text [end] --><!-- CONTENT ELEMENT, uid:615\/text [begin] --><b>27.9.2005<\/b><\/p>\n<div class=\"content\">Die Kyorugi-Wettk\u00e4mpfe haben heute begonnen. Das Niveau der Wettk\u00e4mpfer ist ziemlich hoch. Jede Menge Koreaner, dazu ausl\u00e4ndische Teams (zwar nicht ausschlie\u00dflich Nationalteams, aber bei Gott keine Anf\u00e4nger). Am Abend\u00a0wurden die offiziellen Teilnehmerzahlen genannt: 1300 Teilnehmer aus 39 L\u00e4ndern, also keine Provinzmeisterschaft. Mittags absolvierte Mario noch ein leichtes Training im Park gegen\u00fcber der Halle, dann gingen wir Mittagessen (koreanisch, aber gut). Frau Dr. Mosch sch\u00fcttete die brennhei\u00dfe Mandu-Suppe ihrem Gatten \u00fcber die Beine (weil der gerade nieste, nicht, weil sie b\u00f6se auf ihn war) und Dr. Mosch h\u00fcpfte auf verbrannten nackten Sohlen ins Hotel umziehen. Den anderen hat\u2019s aber trotzdem geschmeckt. Nachmittags stellte uns das\u00a0Organisationskomittee einen Wagen mit Fahrer zur Verf\u00fcgung und wir fuhren zur Nongdari-Br\u00fccke, einer tausend Jahre alten Steinbr\u00fccke \u00fcber einen nahen Fluss. Danach ging's noch ins gerade neu er\u00f6ffnete Tempelglockenmuseum und dann wieder zur\u00fcck zur Halle. Ein paar Finalk\u00e4mpfe konnten wir uns noch ansehen, dann fuhren die Wettk\u00e4mpfer ins Quartier und Dr. Mosch zum Empfang der Teamchefs. Morgen geht\u2019s um 9.30 mit den K\u00e4mpfen los und Mario ist dabei. Als ersten Gegner hat er einen Koreaner.<!-- Text: [end] --><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><!-- CONTENT ELEMENT, uid:615\/text [end] --><!-- CONTENT ELEMENT, uid:614\/text [begin] --><b>28.9.2005<\/b><\/p>\n<div class=\"content\"><b>5. Platz f\u00fcr Mario Kvasnicka! \u00dc<\/b>berraschend gut schlug sich Mario in einem Klassefeld von Wettk\u00e4mpfern (-68kg). Gleich im ersten Kampf traf er auf einen Koreaner, den er schlie\u00dflich in der Verl\u00e4ngerungsrunde durch \u201aSudden Death\u2018 knapp besiegen konnte. Mario hatte von der ersten Runde an gef\u00fchrt, sein Gegner war aber bis zur dritten Runde immer n\u00e4her gekommen und hatte schlie\u00dflich mit 6:5 die offizielle Kampfzeit beendet. Durch einen Minuspunkt kam es zum Gleichstand und zur Verl\u00e4ngerung, die Mario gleich in den ersten Sekunden mit einem beherzten Angriff f\u00fcr sich entschied. Zwar konterte sein Gegner fast gleichzeitig, aber die Kampfrichter entschieden sich, den Angriffspunkt zu geben. Im zweiten Kampf traf Mario auf einen Gegner aus Hongkong, der technisch sehr gut war. Wieder f\u00fchrte er in der ersten Runde mit zwei Punkten Vorsprung, aber der Chinese nutzte eine Unaufmerksamkeit Marios aus (er dachte, der Kampf sei unterbrochen) und erzielte einen Kopftreffer. Von da an wendete sich das Kampfgl\u00fcck und Punkt f\u00fcr Punkt gelangte Mario ins Hintertreffen. Der Endstand war schlie\u00dflich 10:2 f\u00fcr Hongkong (wobei man noch einen Punkt f\u00fcr \u00d6sterreich h\u00e4tte geben k\u00f6nnen) \u2013 das Ergebnis spiegelt aber nicht das Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnis wider. Mario konnte auch hier wieder eigentlich gut mithalten, der erfahrene Gegner aber nutzte jede Gelegenheit zum Konter und lie\u00df keine Chance zum Punkten aus. Der 5. Platz in seiner Gewichtsklasse (in der ersten Runde hatte er Freilos) brachte Mario zwar keine Medaille aber die Gewissheit, in einem sehr guten internationalen K\u00e4mpferfeld ausgezeichnet mithalten zu k\u00f6nnen. Noch etwas mehr Kampferfahrung und gute Platzierungen in Zukunft sind ihm sicher! Mit diesem sehr erfreulichen Gesamtergebnis schlossen wir unsere aktive Beteiligung am Jincheon Taekwondo Festival ab. Gerade kommen wir von einem Abendessen, zu dem uns der Rotary Club eingeladen hatte. Morgen ist noch ein Wettkampftag, aber wir nutzen ihn f\u00fcr diverse Einkaufe und Besichtigungen, bevor wir dann am Nachmittag zur gro\u00dfen Abschlussfeier ins Stadion gehen.<!-- Text: [end] --><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><!-- CONTENT ELEMENT, uid:614\/text [end] --><!-- CONTENT ELEMENT, uid:613\/text [begin] --><b>29.9.2005<\/b><\/p>\n<div class=\"content\"><b>MUDOKWAN-Leiter Dr. Mosch als \u201aMan of Hwarang\u2018 geehrt! <\/b>Eine \u00dcberraschung brachte der heutige letzte Tag beim Taekwondo Hwarang Festival in Jincheon. Bei der gro\u00dfen Abschlussfeier am Abend ehrte der B\u00fcrgermeister von Jincheon Dr. Mosch mit der Auszeichnung \u201aMan of Hwarang\u2018. Diese Auszeichnung wurde f\u00fcr hervorragende\u00a0Leistungen bei der Verbreitung von Taekwondo vergeben und ist mit einer Geldpr\u00e4mie von 1 Million Won verbunden. Obwohl das in Euro nicht genauso viel ist, bedeutet es doch eine sch\u00f6ne Anerkennung f\u00fcr die langj\u00e4hrige internationale Arbeit von Dr. Mosch als Taekwondo-Trainer und Funktion\u00e4r. Neben einer Medaille aus echtem Gold erhielt Dr. Mosch auch noch eine in Glas gravierte Ehrentafel, die man bald in der MUDOKWAN-Schule wird bewundern k\u00f6nnen. Die Abschlussfeier brachte noch Preise f\u00fcr die besten Teams und Einzelk\u00e4mpfer und eine Taekwondo-Demonstration sowie\u00a0ein kurzes Musikprogramm schlossen das Festival ab. Alle unsere Reiseteilnehmer sind gesund und morgen fr\u00fch geht es mit dem Bus nach Incheon zum Flughafen. Die Abreise nach Frankfurt ist um 13.15 und wenn wir unsere vielen Taschen und Koffer samt dem dazugeh\u00f6rigen \u00dcbergep\u00e4ck beim Einchecken durchbringen, so werden wir am 30. September nachmittags in Wien landen. Bis bald in der MUDOKWAN-Schule \u2013 die n\u00e4chste Korea-Reise kommt bestimmt!<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ReiseplanungIm Jahr 2005 hatten wir die folgende Reiseplanung:17. September:\u00a0Abflug Wien (Ankunft Seoul: 18. September)18. bis 20. September:\u00a0zwei Tage Aufenthalt in Seoul mit Sightseeing (Kukkiwon, Kyongbok-Palast etc.)20. bis 24. September:\u00a0Trainingsaufenthalt in Jeonju (Universit\u00e4t) mit verschiedenen Ausfl\u00fcgen in die Umgebung24. bis 29. September:\u00a0Teilnahme am Hwarang Taekwondo Festival in Jincheon, Sightseeing30. 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